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Ehemalige Jüdische Schule Leer

Forschen. Lernen. Begegnen. Gedenken.

Die Ehemalige Jüdische Schule Leer (EJS) ist eine Gedenk- und Begegnungsstätte in Trägerschaft des Landkreises Leer. Als letzter „steinerner Zeuge“ der Synagogengemeinde Leer widmet sie sich dem Gedenken an die jüdische Bevölkerung aus dem Landkreis. Zu ihren Kernaufgaben gehören die Erforschung, Vermittlung und Präsentation jüdischer Lokalgeschichte sowie Veranstaltungen zu aktuellem jüdischen Leben in Deutschland. In der Einrichtung werden die Dauerausstellung zur Schule mit Interviewsequenzen ehemaliger Schüler, wie Ilse Polak, Albrecht Weinberg und Manfred Gans sowie wechselnde Sonderausstellungen gezeigt. Führungen für Schulklassen und interessierte Gruppen sind auf Anfrage gern durchführbar.

Forschen

In der Stadt Leer verortet, aber mit dem Weitblick auf das Kreisgebiet, wird in der Ehemaligen Jüdischen Schule zu Themen jüdischer Geschichte geforscht. Zu Forschungs- und Vermittlungszwecken führt und sammelt die EJS Zeitzeugeninterviews mit regionalem Bezug. Als assoziierte Sammlungsstelle des Visual History Archives der University of Southern Carolina stellt sie Zeitzeugeninterviews zur Verfügung.

Lernen

Als außerschulischer Lernort bietet die Ehemalige Jüdische Schule die Möglichkeit, die Geschichte des Hauses als Teil der Stadtgeschichte zu entdecken und Schülerbiografien kennen zu lernen. Führungen für Schulklassen können, je nach Alters- und Wissensstand, verschiedene Themenschwerpunkte haben:

*Schwerpunkt: jüdische Kultur, Religion und Festtage

*Schwerpunkt: Zeitzeugeninterviews

Begegnen

Als Begegnungsstätte und Plattform soll die EJS dem generationsübergreifenden Austausch dienen. Ziel ist dabei die Verständigung und der Abbau von Stereotypen.

Gedenken

Gedenken und Erinnerung an die jüdische Bevölkerung aus dem Landkreis bilden einen wichtigen Schwerpunkt der Einrichtung. Im Rahmen von Sonderausstellungen wird das Thema aufgegriffen.