Veranstaltungen
25.02.2026: »Kumsitz«
Mittwoch, 25.02.2026 von 18 bis 19:30 Uhr, Ehemalige Jüdische Schule Lee
Wir laden herzlich zu unserem neuen Gesprächsformat „Kumsitz“ in die Ehemalige Jüdische Schule Leer ein. Das jiddische Wort „Kumsitz“ steht für ein gemütliches Gespräch am Lagerfeuer. Ein Feuer machen wir nicht aber wir laden interessante Gäste aus der Region ein, um mit ihnen über Gott und die Welt zu reden. In netter Gesprächsatmosphäre tauschen wir uns aus, können Fragen stellen und neue Perspektiven auf jüdische Kultur und Religion kennenlernen.
Unser erster Gast ist Eyal Peled, der im Jahr 1979 in Jaffa geboren wurde. In einer jüdisch-säkularen Familie wuchs er auf. Sein Vater stammt aus dem Jemen und seine Mutter aus Tunesien. Ein Jahrzehnt lang lebte er in Tansania. Er spricht Hebräisch, Arabisch, Englisch, Suaheli, Deutsch und Jiddisch und lebt heute mit seiner Familie im Landkreis Leer.
Die Moderation des Abends wird von Susanne Bracht übernommen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Wegen begrenzter Plätze wird um Anmeldung bis zum 20. Februar 2026 gebeten: ejs@lkleer.de
26. April: Vortrag - Das Trauma des Holocaust. Lebensgeschichten von Überlebenden des KZ Bergen-Belsen
Datum: Sonntag, 26. April, 16 Uhr, Ehemalige Jüdische Schule Leer
Referentin: Diana Gring (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten / Gedenkstätte Bergen-Belsen)
Angaben zum Vortrag
Die Menschen, die die nationalsozialistischen Konzentrationslager überlebten, waren meist für ihr ganzes Leben durch die körperlichen und seelischen Folgen der Verfolgung geprägt. Viele begannen erst Jahrzehnte später, über das Erlittene zu sprechen. Manche Überlebende wurden zu aktiven Zeitzeugen, die es bis heute als ihre Aufgabe und Botschaft ansehen, vor Rechtsradikalismus und Antisemitismus zu warnen.
Der Vortrag ermöglicht einen Einblick in die vielfältigen Biografien von Überlebenden des KZ Bergen-Belsen, die sich oftmals zwischen Extremtraumatisierung und Bewältigung bewegten.
Angaben zur Person
Die Historikerin und Kuratorin Diana Gring arbeitet in der Gedenkstätte Bergen-Belsen und führt seit mehr als 20 Jahren lebensgeschichtliche Interviews mit Überlebenden des Holocaust und anderen Zeitzeugen durch.