Veranstaltungen
Escape Room „Fixing The Boat – Finding Identity“
| Wann: |
Vom 6. bis 22. März 2026 |
| Wo: |
Ehemalige Jüdische Schule Leer, Ubbo-Emmius-Straße 12 in Leer; in Kooperation mit der Polizeiinspektion Leer/Emden |
| Personenzahl | mindestens 4 bis maximal 6 Personen |
| Alter | ab 16 Jahre |
| Spieldauer: |
max. 150 min (inklusive Einführung und Reflexion) |
| Kosten: |
kostenfrei |
Ein Team, ein Boot, eine Stunde, ein Ziel! Als mutige Abenteurer:innen geht ihr an Bord eines rätselhaften Bootes, das mitten im Meer treibt. Bevor ein Sturm aufzieht, müsst ihr das Boot reparieren. Wenn ihr es nicht schafft, geht mehr als nur das Boot unter... Ihr braucht keine Vorkenntnisse, nur Lust auf Kommunikation, Teamwork und ein bisschen Aufmerksamkeit!
Wer bin ich und was macht mich aus? Das Escape Game "Fixing The Boat – Finding Identity" beschäftigt sich mit diesen Fragen. In Deutschland werden Jüdinnen und Juden oft nur auf den Holocaust, Israel und Antisemitismus reduziert. Mit dem Escape Game soll ein authentischeres Bild jüdischen Lebens vermittelt und Klischees überwunden sowie Ressentiments und Vorurteilen vorgebeugt werden.
Das Teamspiel bietet die Ehemalige Jüdische Schule Leer im zweiten Durchlauf gemeinsam mit der Polizeiinspektion Leer/Emden an.
Der mobile Escape Room ist ein Modelprojekt von SABRA (Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus) zur Vermittlung jüdischen Lebens und Vielfalt.
Das Angebot für Gruppen von 4 bis 6 Personen im Alter ab 16 Jahren ist kostenfrei. Die Spieldauer beträgt maximal 150 min (inklusive Einführung und Reflexion).
Die Terminbuchung ist ab dem 26. Februar, 12 Uhr, ausschließlich auf dieser Seite möglich!
Termine
6. und 8. März - jeweils 14 bis 16 Uhr und 16:30 bis 18:30 Uhr
13., 14., und 15. März - jeweils 14 bis 16 Uhr und 16:30 bis 18:30 Uhr
20., 21., und 22. März - jeweils 14 bis 16 Uhr und 16:30 bis 18:30 Uhr
FAQ - Escape Room
Ist der Escape Room kostenlos?
Ja, der Escape Room ist kostenlos.
Ist das Spiel für Schulklassen geeignet?
Nein, der Escape Room ist nicht für Klassen geeignet, da er für eine Gruppengröße von 4 bis 6 Personen ausgelegt ist.
Bekomme ich eine Bestätigungsmail nach der Buchung?
Ja, es wird eine E-Mail versendet, die bestätigt werden muss. Erst dann ist der Termin final gebucht.
Können wir die Räume auch mit weniger als 4 oder mehr als 6 Personen spielen?
Nein, es sind mindestens vier und maximal sechs Personen möglich.
Muss ich mich vorher über die Regeln informieren?
Nein, es gibt eine Einweisung vor Ort.
Werden wir eingeschlossen?
Nein, der Raum ist offen und kann jederzeit verlassen werden.
Können Menschen im Rollstuhl beim Escape Room teilnehmen?
Ja, jedoch reduziert sich die Zahl der Spielenden dann auf max. 4 Personen.
Weiteren Fragen bitte einfach per Mail an:
Zur Terminbuchung
Das Angebot für Gruppen von 4 bis 6 Personen im Alter ab 16 Jahren ist kostenfrei. Die Spieldauer beträgt maximal 150 min (inklusive Einführung und Reflexion).
06.03.2026
25.02.2026: »Kumsitz«
Mittwoch, 25.02.2026 von 18 bis 19:30 Uhr, Ehemalige Jüdische Schule Leer
Wir laden herzlich zu unserem neuen Gesprächsformat „Kumsitz“ in die Ehemalige Jüdische Schule Leer ein. Das jiddische Wort „Kumsitz“ steht für ein gemütliches Gespräch am Lagerfeuer. Ein Feuer machen wir nicht aber wir laden interessante Gäste aus der Region ein, um mit ihnen über Gott und die Welt zu reden. In netter Gesprächsatmosphäre tauschen wir uns aus, können Fragen stellen und neue Perspektiven auf jüdische Kultur und Religion kennenlernen.
Unser erster Gast ist Eyal Peled, der im Jahr 1979 in Jaffa geboren wurde. In einer jüdisch-säkularen Familie wuchs er auf. Sein Vater stammt aus dem Jemen und seine Mutter aus Tunesien. Ein Jahrzehnt lang lebte er in Tansania. Er spricht Hebräisch, Arabisch, Englisch, Suaheli, Deutsch und Jiddisch und lebt heute mit seiner Familie im Landkreis Leer.
Die Moderation des Abends wird von Susanne Bracht übernommen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Wegen begrenzter Plätze wird um Anmeldung bis zum 20. Februar 2026 gebeten: ejs@lkleer.de
26. April: Vortrag - Das Trauma des Holocaust. Lebensgeschichten von Überlebenden des KZ Bergen-Belsen
Datum: Sonntag, 26. April, 16 Uhr, Ehemalige Jüdische Schule Leer
Referentin: Diana Gring (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten / Gedenkstätte Bergen-Belsen)
Angaben zum Vortrag
Die Menschen, die die nationalsozialistischen Konzentrationslager überlebten, waren meist für ihr ganzes Leben durch die körperlichen und seelischen Folgen der Verfolgung geprägt. Viele begannen erst Jahrzehnte später, über das Erlittene zu sprechen. Manche Überlebende wurden zu aktiven Zeitzeugen, die es bis heute als ihre Aufgabe und Botschaft ansehen, vor Rechtsradikalismus und Antisemitismus zu warnen.
Der Vortrag ermöglicht einen Einblick in die vielfältigen Biografien von Überlebenden des KZ Bergen-Belsen, die sich oftmals zwischen Extremtraumatisierung und Bewältigung bewegten.
Angaben zur Person
Die Historikerin und Kuratorin Diana Gring arbeitet in der Gedenkstätte Bergen-Belsen und führt seit mehr als 20 Jahren lebensgeschichtliche Interviews mit Überlebenden des Holocaust und anderen Zeitzeugen durch.