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Blechblasinstrumente

Ein Blechblasinstrument ist ein Blasinstrument, bei dem die Töne mit einem Kessel- oder Trichtermundstück angeblasen werden: Die schwingenden Lippen des Musikers erzeugen den Ton.

Horn

Das in etwa kreisrund gewundene Horn mit dem Trichtermundstück erreicht durch seine Bauweise einen sehr großen Tonumfang von fast fünf Oktaven. Hierdurch können sich Hornisten auf den hohen oder den tiefen Bereich des Instrumentes spezialisieren und ihr Spiel ist vielseitig einsetzbar:

  • Solokonzerte,
  • Sinfonieorchester,
  • Holz- und Blechbläserkammermusik,
  • Blasorchester, sogar im Jazz kommt es gelegentlich vor.

Bis in die Renaissance war das Horn ein Signalinstrument bei zum Beispiel Postkutschenverkehr, Feuerwehr, Turm- und Nachtwächtern, Jagd und Krieg. Erst durch die Erfindung der Ventile um 1815 war das moderne Horn erfunden.


Lehrkräfte: Stefan Leja

Weitere Informationen unter: “Das Team“

Video-->Horn

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Posaune

Die Posaune ist ein vielfältiges Instrument, das in den unterschiedlichsten Stilrichtungen gespielt wird.

Posaunen gibt es in drei Varianten, Bass-/ Tenor- und Altposaune. Diese werden durch ihren voluminösen Klang in Posaunenchören, im klassischen Sinfonieorchester, in sinfonischen Blasorchestern, in Blaskapellen und auch in Jazz-Ensembles wie Combo oder Bigband gebraucht.

Besonders für die Posaune ist ihr dreiteiliger Aufbau, bestehend aus Trichter, Zug und Mundstück. Mit dem „Zug“ ist eine U-förmige Röhre gemeint, die durch das Rein- und Rausziehen Tonveränderungen fließend erzeugen lässt.

Die Tonerzeugung erfolgt durch die Lippenschwingungen am Mundstück, dabei bestimmt die Lippenspannung die Tonlage.

Das Klangpotenzial der Posaune reicht von sehr kraftvoll bis überaus leise.


Lehrkräfte: Maximilian Schollemann

Weitere Informationen unter: “Das Team“

Video-->Posaune

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Tuba

Die Tuba ist zum einen das größte und zum anderen gleichzeitig das am tiefsten klingende Blechblasinstrument.

Sie hat ein nach oben gerichtetes Schallstück und drei bis sieben Ventile. Im Gegensatz ist das Sousaphone (ebenfalls eine Tuba) vom Schalltrichter her nach vorn gerichtet, leichter und von runder Bauweise, so dass das Instrument auf den Schultern getragen werden kann und sich der Spieler sozusagen im Instrument befindet. Das Sousaphone findet vor allem Anwendung beim Marschieren.

Neben dem Einsatz als Soloinstrument ist die Tuba häufig ein Begleitinstrument in Blaskapellen, Orchestern, und Jazzbands. Sie besitzt einen Tonumfang von vier Oktaven und eine satte (volle), weiche Klangfarbe, die sich im ganzen Körper erspüren lässt.

Tubisten bilden im Orchester eine wichtige rhythmische sowie harmonische Grundlage, die nicht fehlen darf.

Lehrkräfte: Maximilian Schollemann

Weitere Informationen unter: “Das Team“

Video-->Tuba

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Trompete

Mit ihrem kräftigen, strahlenden und durchdringenden Ton ist die Trompete als ein lautes, hohes und furioses Blechblasinstrument bekannt. In den Bereichen Klassik und Jazz wird das Instrument aber auch leise und virtuos gespielt.

Allgemein lassen sich auf der Trompete mehr als drei Oktaven spielen, ermöglicht wird dies durch ihren überwiegend zylindrischen Instrumentalkörper mit drei Ventilen, welcher kegelförmig in den Schalltrichter führt.

Bei der Tonerzeugung sind der Luftdruck und die Lippenspannung entscheidend, denn sie sind verantwortlich für die Klangfarbe und Tonlage der Trompete.

Die Trompete kann solistisch sowie in großen Besetzungen wie Bigband und Orchester gespielt werden. Die Trompete mit ihrem präsenten Klang führt oftmals den Bläsersatz an und ist dann die leitende Melodiestimme.

Unsere qualifizierten Instrumentalpädagogen werden Ihnen im Unterricht die benötigten Trompetenkenntnisse, die richtige Ansatztechnik und die optimale Haltung beim Spielen des Instruments vermitteln.

Lehrkräfte: Maximilian Schollemann, Stefan Leja
Weitere Informationen unter: “DasTeam“

Video-->Trompete

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Euphonium

Das "Cello" der Blasmusik

Das Euphonium ist ein tiefes Blechblasinstrument mit besonders weichem, warmem Klang. Es gehört zur Familie der Bügelhörner und ist vor allem in Brass Bands, sinfonischen Blasorchestern und als Soloinstrument beliebt. Der Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet „wohlklingend“ – ein Hinweis auf seinen charakteristischen, gesanglichen Ton.

Typisch für das Euphonium ist seine konische Bauweise. Der Rohrdurchmesser nimmt vom Mundstück bis zum Schallbecher stetig zu. Diese Bauform verleiht dem Instrument seinen vollen, dunklen Klang. In der Regel ist es mit vier Ventilen ausgestattet, wobei das vierte Ventil die Intonation verbessert und tiefere Töne ermöglicht.

Unterschied zum Tenorhorn

Euphonium und Tenorhorn sind zwei ähnlich klingende Instrumente. Optisch sieht das Tenorhorn etwas geschwungener aus. Obwohl es konisch aussieht, ist es doch zylindrisch, denn der konische Verlauf erfolgt erst hinter den Vintilen im songenannten Schallbecher.


Merkmal Euphonium:

Bauweis: Konisch
Klang: Warm, weich, gesanglich
Ventile: Meist 4 (oft kompensiert)

Merkmale Tenorhorn:
Bauweise: Zylindrisch
Klang: heller, direkter
Ventile: Meist 3 (seltener 4)

Fazit:
Das Euphonium überzeugt durch seine klangliche Tiefe und Ausdruckskraft. Wer ein vielseitiges, melodisches Instrument mit warmem Charakter sucht, findet im Euphonium einen treuen musikalischen Begleiter. Es eignet sich sowohl für harmonische Begleitungen als auch für solistische Passagen – und ist damit ein echtes Highlight in jedem Ensemble. Das Harmonium kommt überwiegend in Symphonischen Orchestern und Brassbands vor. Aber auch als Soloinstrument ist es sehr beliebt.

Lehrkraft: Maximilian Schollemann

Weitere Informationen unter: “Das Team“

Tenorhorn

Das Tenorhorn – Klangvolle Eleganz in Messing

Das Tenorhorn ist wie das Euphonium ein tiefes Blechblasinstrument aus der Familie der Bügelhörner und gehört zur Standardbesetzung vieler Blasorchester und Brass Bands. Mit seinem direkten, samtenen und hellen Klang bildet es die klangliche Brücke zwischen Trompete und Tuba und verleiht Ensembles eine volle, harmonische Tiefe.

Klang und Einsatz
Das Tenorhorn überzeugt durch seinen samtigen, tragenden Ton, der sich besonders gut für lyrische Passagen eignet. Es übernimmt häufig melodische Linien in der Mittelstimme und unterstützt harmonisch das Gesamtbild des Orchesters. In der Volksmusik, insbesondere in der böhmisch-mährischen Blasmusik, spielt es eine zentrale Rolle.

Merkmal Tenorhorn

Bauweise: Zylindrisch
Klang: heller, direkter
Ventile: Meist 3 (seltener 4)



Merkmal Euphonium

Bauweise: Konisch
Klang: Warm, weich, gesanglich
Ventile: Meist 4 (oft kompensiert)

Wo wird es gespielt?
Das Tenorhorn wird meist im eher folkloristischen Kontext gespielt. Es findet häufig Anwendung in Blasorchestern, Brass Bands, Militärmusik, Volksmusikensembles und an Musikschulen. Auch in der Symphonischen Blasmusik wird es verwendet. Häufig bevorzugt man dort allerdings das Euphonium, das sich mit seinem weichen Klang gut ins Orchester einfügt. Letzten Endes entscheidet der Geschmack.

Lehrkraft: Maximilian Schollemann

Weitere Informationen unter: “Das Team“